Ausschreibung FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten

Es gibt einen neuen Fonds bei der Hamburgischen Kulturstiftung. Er richtet sich an funktionierende Orte der Stadtteilkultur, die schon jetzt herausragend gute Arbeit in der lokalen Kulturarbeit für und mit Geflüchteten leisten. Aber auch an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die kulturelle Angebote mit und für Geflüchtete durchführen.

Die Ursachen von Flucht und erzwungener Migration

Tamara Candela de la Torre/Fachpromotorin Migration, Diaspora und Entwicklung

In den vergangenen Jahren ist die Zahl flüchtender Menschen stetig gestiegen. Laut dem UNHCR-Bericht von 2015 zu "globalen Trends" waren Ende 2015 fast 65,3 Mio. Menschen weltweit zur Flucht gezwungen, 21,3 Millionen davon gelten als Flüchtlinge – über die Hälfte von ihnen unter 18 Jahren –, und 10 Mio. Menschen gelten als staatenlos. 54% der Flüchtlinge weltweit kamen in erster Linie aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Die meisten verblieben in ihrer Herkunftsregion, bzw. flohen in die Nachbarländer. Während sich in den Regionen des Mittleren Osten und Nordafrika 39% und in Afrika 29% der im Jahre 2015 weltweit zur Flucht gezwungenen Personen aufhielten, nahm Europa 6% von ihnen auf.

Die Länder des globalen Südens charakterisieren sich zumeist durch Diktaturen, korrupte Regierungen und Institutionen, Ungleichheit in der Verteilung der Ressourcen und soziale Ungleichheit, Armut und Hunger etc. Im folgenden werden die durch diese Faktoren häufigsten Fluchtursachen benannt.

Coastal Cleanup Day 17.09.2016

CCD2016Anlässlich des weltweiten Coastal Cleanup Day 2016 veranstaltet die NAJU Hamburg ein Workshopcamp zum Thema Gewässerschutz mit einer Müllsammelaktion am Elbufer.

Die ständig voranschreitende Verschmutzung unserer Umwelt ist und bleibt ein Problem - auch hier im Norden: Alster, Elbe, Nordsee sowie viele andere Gewässer sind betroffen. Viel zu viel Müll landet im Wasser, vor allem immer mehr Plastikabfälle stellen ein Problem dar. Zugleich bedrängen wirtschaftliche Interessen immer weiter die natürlichen Lebensräume.

CETA und TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel

StopTTIPCETADemoAm Samstag, den 17. September, ist es so weit: In sieben deutschen Städten protestieren Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig gegen TTIP und CETA.

Start in Hamburg: 12 Uhr, Rathausmarkt

Über ein transatlantisches Freihandelsabkommen wird schon seit Jahren diskutiert - und das spürt man. EU und USA haben es eilig und wollen die Verhandlungen möglichst bis Ende des Jahres abschließen.

15 Jahre Vertreibung zugunsten Neumann Kaffeeplantage in Uganda

© FIAN

 

Am 18. August jährt sich zum fünfzehnten Mal die gewaltsame Vertreibung von 4.000 Menschen durch die ugandische Armee zugunsten der Kaweri Coffee Plantation Ltd. in Uganda. Die Plantage gehört zur Hamburger Neumann Kaffee Gruppe. Die Vertriebenen kämpfen bis heute um Entschädigung für den Verlust ihres Besitzes und um die Wiederherstellung ihrer Rechte. FIAN Deutschland fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der Regierung Ugandas für eine umfassende Entschädigung und Wiederherstellung der Rechte der Vertriebenen einzusetzen, entsprechend der Empfehlungen des Sozialausschusses der Vereinten Nationen vom Juni 2015.

Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda

2030Bericht2016 – Noch lange nicht nachhaltig

Anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig“ fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis wirksame Schritte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland.  „Die Bundesregierung ist in der Pflicht, ihr Versprechen auf eine bessere Welt zu erfüllen“, sagt Dr. Julia Duchrow, Mitglied im Koordinierungskreis des Forums Menschenrechte.

Beratung

Möchten Sie einen entwicklungspolitischen Verein gründen? Haben Sie Fragen zur Finanzierung eines Projektes oder zur Antragstellung? Suchen Sie ExpertInnen zu entwicklungspolitischen Themen? Möchten Sie Tipps zur Veranstaltungsorganisation oder haben Fragen zur transnationalen bzw. interkulturellen Öffnung ihres Vereins? Außerdem helfen wir Ihnen in Fragen des Vereinsrechts sowie des Vereinswesens gerne weiter.

Globaler Lernort: KulturKapelle

KapelleEin gemeinsam gestalteter Ort für entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Wilhelmsburg!

Die KulturKapelle wird zum Lernort – von Montag bis Donnerstag, mitten im Inselpark. Workshops, Aktionen im Park und im Stadtteil, Austausch, gemeinsames Lernen – all das kann hier Platz finden.

MODE UND MENSCHENRECHTE

Von September 2016 bis Mai 2017 finden fünf aufeinander aufbauende Module als Wochenendworkshops (Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag) statt. Veranstaltungsorte sind Nord- und Ostdeutschland, unter anderem Hamburg.